Aktuelles

Höhere Energiesteuern gefährden Wiederaufschwung

Bonn, 28. Juli 2010 – Die Pläne der Bundesregierung, die energieintensiven Branchen bei der Strom- und Energiesteuer stärker zu belasten, gefährden den gerade erst begonnenen Wiederaufschwung. Allein für die Papierindustrie würden die aktuellen Pläne bei ohnehin hohen Energiekosten eine Verfünffachung der Steuern bedeuten, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken, Klaus Windhagen.

EU-Verordnung lässt Lücke für illegalen Holzeinschlag

Bonn, 14.07 2010 - Die jüngste Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Eindämmung illegalen Holzeinschlags geht aus Sicht der Deutschen Papierindustrie am Ziel vorbei. Dadurch, dass die sogenannte Sorgfaltspflicht-Verordnung weiterhin nur Holz und Zellstoff und nicht den Import von Druckerzeugnissen den Verpflichtungen unterwirft, bleiben Tür und Tor für den illegalen Holzeinschlag geöffnet. Beispielsweise können deutsche Kinderbücher, die in Asien hergestellt und gedruckt werden, weiterhin aus Holz aus illegalem Einschlag hergestellt werden, ohne dass die jüngsten EU-Regelungen greifen.

Sonderregelungen für Energieintensive sind keine Steuergeschenke

Bonn, 11. Juni 2010 – „Die bestehenden Sonderregelungen für die energieintensiven Branchen bei der Strom- und Energiesteuer sind keine Geschenke des Staates. Wir erwarten hier von der Politik Verlässlichkeit.“ Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken, Klaus Windhagen, zu den jüngsten Sparbeschlüssen der Bundesregierung. Diese Sonderregelungen seien bewusst eingeführt worden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Branchen in Deutschland zu erhalten. Als Gegenleistung habe die deutsche Wirtschaft in ihrer Klimaschutzvereinbarung mit der Bundesregierung ehrgeizige Ziele vereinbart.


Forstindustrie und Umweltgruppen in Kanada schließen weltweit größtes Waldschutzabkommen

Toronto/Montral - 18. Mai 2010 – 21 Mitgliedsunternehmen des Verbandes der kanadischen Forstindustrie FPAC (Forest Products Association of Canada) und neun führende Umweltorganisationen haben heute ein in seiner Größe einzigartiges Schutzabkommen für 72 Millionen Hektar Wald in der sogenannten borealen Forstzone Kanadas bekanntgegeben. Das Abkommen wird nach seinem Inkrafttreten für wichtige Gebiete des borealen Waldgürtels in Kanada gelten und den Schutz des gefährdeten Wald-Karibus, der nordamerikanischen Variante des europäischen Rentiers, sicherstellen. Die borealen Wälder bilden einen erdumspannenden Gürtel auf der Nordhalbkugel der Erde.  Sie liegen in  Skandinavien, Nordwestrussland, Sibirien, Mongolei und Nordamerika.