Verband Deutscher Papierfabriken

Papierindustrie hält Produktion stabil

Frankfurt/Bonn, 23. Februar 2016 – Die deutsche Papierindustrie hat im vergangenen Jahr ihre Produktion mit 22,6 Mio. Tonnen stabil gehalten. Bei leichten Verlusten im Bereich der grafischen Papiere verzeichnete die Branche über alle Sorten ein Produktionsplus von 0,3 Prozent, erklärte der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP), Moritz J. Weig, auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes. Das leichte Plus ist auf das anhaltende Wachstum in den Bereichen Verpackung und Hygiene zurückzuführen. Der Umsatz der Branche stieg 2015 um 0,9 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro. Motor der Branche war im vergangenen Jahr der Auslandsabsatz. Er legte um 1,2% zu, während der Inlandsabsatz nur ein Plus von 0,6% aufwies.

 

Der Abwärtstrend bei den grafischen Papieren hat sich mit einem Produktionsminus von 0,6 Prozent (2013 : 2014 = ‑0,4%) fortgesetzt, führte der VDP-Präsident aus. Dies sei jedoch deutlich besser als die mit minus 4,4% negative gesamteuropäische Entwicklung. Deutlich werde das z.B. bei der Produktion von Zeitungsdruckpapieren, die in Deutschland um 2,1% zulegte, in Europa hingegen um rund 7,4% zurückging. Deutschland profitiere im Wettbewerb von seinen hochmodernen Produktionsstandorten, die zunehmend die Versorgung in Europa übernähmen.

 

Positiv, so Weig in seiner Jahresbilanz, sei weiter das Wachstum bei Verpackungspapieren und –kartons (1,2%) sowie bei den Hygienepapieren (1,5%). An Spezialpapieren – der kleinsten und heterogensten Sortengruppe - wurden im vergangenen Jahr 3,4% weniger produziert. Hier fiel vor allem der Produktionsrückgang von Tapetenrohpapieren (-11%) ins Gewicht.

 

Hinweis an die Redaktionen: Ein Bild von VDP-Präsident Moritz J. Weig finden Sie hier: http://www.vdp-online.de/bildgalerie_vorstand.html - weitere Bilder zur Papierindustrie hier: http://www.vdp-online.de/de/presse/mediathek/bilder.html

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