Die Wahrheit
- Die Papierindustrie hat ihren Energiebedarf drastisch gesenkt
- Die Papierindustrie erzeugt bereits heute einen erheblichen Teil ihrer benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen
Für jede industrielle Produktion wird Energie benötigt. Auch die Papierindustrie benötigt Energie zum Betrieb ihrer Maschinen und zur Trocknung der Papierbahn. Rund die Hälfte der benötigten Energie in der europäischen Papierindustrie stammt jedoch bereits heute aus erneuerbaren Energiequellen. Für die Herstellung von 200 kg Papier, das ist ungefähr der durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in den Ländern der Europäischen Union, wird in Deutschland etwa 560 kWh Energie benötigt.
Ist das viel?
Zum Vergleich: 560 kWh entsprechen:
- Dem Stromverbrauch eines Spiele-Computers mit schnellem Prozessor in neun Monaten (767 kWh pro Jahr bei vier Stunden Betrieb am Tag) Quelle: ARD
- Dem Stromverbrauch einer einzigen 60 W-Energiesparbirne im Haushalt in dreieinhalb Jahren (ca. 7,5 Stunden Brenndauer/Tag).
- Weniger als die Hälfte des jährlichen Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts durch Standby-Schaltungen von Fernseher, Küchengeräten etc.
Die Papierindustrie arbeitet aus ökonomischen und ökologischen Gründen ständig an der Optimierung ihrer Prozesse. Der spezifische Energieverbrauch pro Tonne Papier konnte durch entschiedene Maßnahmen der Industrie allein seit 1990 um 27 Prozent reduziert werden (Quelle: VDP-Monitoring der Klimaschutzvereinbarung der deutschen Industrie).
Übrigens: Der Stromverbrauch von Servern und Rechenzentren in Deutschland lag 2008 bei 10,1 (Papierindustrie 21) Terrawattstunden. Um diesen Strom zu erzeugen benötigt man vier mittelgroße Kohlekraftwerke! Quellen: ARD/VDP
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