Ertragsentwicklung belastet Papierkonjunktur
Bonn, Juni 2004 – Die deutsche Papierindustrie hat 2003 mit einem Absatz- und Produktionszuwachs von vier Prozent ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Diese Bilanz für das vergangene Jahr zieht der Verband Deutscher Papierfabriken in seinem jetzt vorgelegten Leistungsbericht „Papier 2004“.
Mit 19,3 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe blieb die deutsche Papierindustrie mit Abstand der größte Papierproduzent in Europa. Zu der positiven Entwicklung haben unter anderem neu geschaffene Kapazitäten beigetragen, die vor allem für die Exportmärkte genutzt wurden. Der Export war damit 2003 wieder treibende Kraft.
Trotz der insgesamt erfreulichen Mengenentwicklung befindet sich die Papierindustrie in Bezug auf ihre Auslastung in einer schwierigen Situation. Investitionen in bestehende und neue Anlagen im In- und Ausland haben dazu geführt, dass durch Überkapazitäten im Markt das Preisniveau bei den meisten Papiersorten deutlich gesunken ist, heißt es in der jährlich veröffentlichten Übersicht zur Entwicklung der Branche im Jahr 2003.
Der Leistungsbericht „PAPIER 2004“ liefert anschauliche Tabellen und Grafiken zu Produktion, Verbrauch, Import und Export sowie zu den verschiedenen Fragen des Rohstoffeinsatzes und den Betriebsdaten der nationalen und internationalen Papierindustrie. 16 verschiedene Sorten Papier, Karton und Pappe von elf Herstellern dokumentieren die Vielfalt des Materials.
„PAPIER 2004“ ist über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes Deutscher Papierfabriken erhältlich. Bei Bestellungen von Nichtmitgliedern wird eine Schutzgebühr von € 15 erhoben.
|