Konzentrierte Information für Betriebsräte der Papierindustrie
Gernsbach, 15. April 2005 – Energie- und Nachhaltigkeitspolitik in der Papierindustrie sowie Fragen des Arbeitsschutzes standen auf der Tagesordnung der jüngsten zweitägigen Informationsveranstaltung des Bundesarbeitskreises Umwelt Papier (BAKU). Vertreter der drei Trägerverbände, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände der Papierindustrie (VAP) informierten die teilnehmenden Betriebsräte.
Unter den Teilnehmern war auch Wilfried Woller, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE.
Die Hauptgeschäftsführer von VAP, Hans-Joachim Blömeke, und VDP, Klaus Windhagen, würdigten den Erfolg der BAKU-Veranstaltungen, mit denen Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam dokumentierten, dass sie dem betrieblichen Umweltschutz und der Ökologie einen hohen Stellenwert in der betrieblichen Praxis beimessen. Erfahrungen der Papierindustrie mit dem Emissionshandel lautete dann das Auftaktthema, bei dem sich Dr. Markus Kollar, Deutsche Emissionshandelsstelle, und VDP-Geschäftsführer Dr. Reinhardt Thiel den Fragen stellten. Zusammen mit Franz-Gerd Hörnschemeyer, IG BCE, referierte Thiel zu den Folgen der EU-Energiesteuer-Richtlinie und über die Nachhaltigkeitspolitik der Branche. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie war Thema für Dr. Hans-Peter Berger vom Gernsbacher Papierzentrum, das als Tagungsort diente.
Großen Raum in der Diskussion nahm auch das Thema Arbeitsschutz ein. Dr.-Ing. Erwin Brechtel von der Papiermacher-Berufsgenossenschaft informierte über den aktuellen Stand der Gefahrstoffverordnung und – zusammen mit IG BCE-Vertreter Erhard Lechelt – über die besonderen Anforderungen an Alleinarbeitsplätze.
Ein Bild der Teilnehmer finden Sie unter: http://www.vdp-online.de/bildgalerie/baku3.jpg
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