Papierindustrie sieht Zeichen einer Besserung
Bonn/Düsseldorf – 24. Oktober 2003. Die deutsche Papierindustrie erhofft sich deutliche Impulse für die Branche von der DRUPA 2004. „Wir sehen ermutigende Signale einer Besserung der wirtschaftlichen Lage“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP), Dr. Manfred Kühn, in einer Pressekonferenz zur DRUPA.
In den ersten acht Monaten des Jahres 2003 hat die Produktion in Deutschland insgesamt um 4,8 Prozent auf 12,9 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe zugelegt. Der Absatz stieg um 3,6 Prozent auf 12,8 Mio. Tonnen. Motor der Entwicklung war dabei mit einem Plus von 8 Prozent der Export. Der Inlandsabsatz nahm aufgrund der schwachen Binnenkonjunktur nur um 0,7 Prozent zu. Bedingt durch Preisrückgänge musste die Papierindustrie insgesamt einen Umsatzrückgang um 2,8 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro hinnehmen.
Durch neue Kapazitäten verzeichneten die Graphischen Papiere bisher im laufenden Jahr ein Produktionsplus von 6,6 Prozent auf 6,3 Mio. Tonnen. Zeitungsdruckpapiere nahmen in der Produktion um 12,9 Prozent, Zeitschriften- und Katalogpapiere um 10,6 Prozent zu. Günstig entwickelte sich auch die Produktion von Wellpappenrohpapieren mit einem Plus von 4,9 Prozent auf 3,3 Mio. Tonnen.
Von der DRUPA als wichtigster Messe für die Branche erhofft sich auch die deutsche Papierindustrie positive Impulse. „Es gibt Anzeichen, dass wieder mehr geworben wird. Davon werden die Graphischen Papiere profitieren“, sagte Kühn.
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