Zellstoff aus Stroh – Essity setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Hygienepapiere

Das global führende Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity unterstreicht seine Führungsrolle als nachhaltiger Tissue-Hersteller. Das Unternehmen investiertam Standort Mannheim rund 40 Millionen Euro in ein neuartiges Verfahren zur Herstellung eines nachhaltigen Zellstoffs aus Stroh. Der alternative Zellstoff wirdbei der Herstellung von Hygienepapierprodukten zum Einsatz kommen und die Ökobilanz der Produkte weiter verbessern. Mit der Einführung des neuen Herstellungsverfahrens unterstreicht Essity sein Engagement für einen nachhaltigen Konsum.


Den Übergang in eine kohlenstoffärmere Wirtschaft beschleunigen - das international tätige Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity wird zukünftig an seinem Produktionsstandort in Mannheim Zellstoff aus Weizenstroh herstellen. Der durch das neue Verfahren produzierte Zellstoff ist in der Qualität mit Frischfaserzellstoff aus Holz vergleichbar, der Produktionsprozess ist aber noch nachhaltiger, da weniger Wasser und Energie eingesetzt werden. Gleichzeitig wird mit Stroh ein nachwachsender Rohstoff verwendet, der die Rohstoffbasis um eine nachhaltige und skalierbare Faserart erweitert. Der Produktionsbeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant.

Das Stroh wird von landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Umkreis beschafft. Verwendet wird der Halm, der übrig bleibt, nachdem das Getreide geerntet wurde. Essity ist der erste Tissue-Hersteller, der Strohfasern für die Produktion von Hygienepapieren nutzt. Das Unternehmen unterstreicht damit seine Führungsrolle als nachhaltig handelndes Unternehmen.

„Unsere Kunden und Verbraucher können sich darauf verlassen, dass unsere Produkte verantwortungsbewusst hergestellt werden. Deswegen investieren wir kontinuierlich in nachhaltige Technologien, um unseren ökologischen Fußabdruck zum Wohle aller zu verkleinern“, sagt Volker Zöller, President Consumer Goods bei Essity.

„Der neue Herstellungsprozess wird es Essity ermöglichen, einen Teil der zertifizierten Frischholzfasern durch erneuerbare Strohfasern zu ersetzen. Dies führt zu einer geringeren Belastung der Umwelt, da das Verfahren Ressourcen schont und Rohstoffe aus der Region nutzt", sagt Andreas Pier, Vice President Sales & Marketing Consumer Goods für die Region Central bei Essity. Bislang gab es nur zwei verlässlich verfügbare Fasern für die Hygienepapierherstellung: zertifizierte Frischholzfasern und Recyclingfasern. Mit der Verarbeitung einer nachhaltigen dritten Fasersorte setzt Essity neue Maßstäbe in der Hygienepapierbranche.


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Essity GmbH, Corporate Communications DACH
Adalperostr. 31, 85737 München-Ismaning
Tel. +49 (0)89-97006-0, Fax. +49 (0)89-97006-644
unternehmenskommunikation@essity.com, www.essity.de


Über Essity
Essity ist ein global führendes Hygiene- und Gesundheitsunternehmen. Wir engagieren uns für die Verbesserung der Lebensqualität durch hochwertige Hygiene- und Gesundheitslösungen. Der Name „Essity" setzt sich aus den Begriffen „essentials" (das Wichtige) and „necessities" (das Notwendige) zusammen. Von unserem nachhaltigen Geschäftsmodell profitieren Mensch und Umwelt. Wir vertreiben unsere Produkte und Lösungen in rund 150 Ländern unter vielen starken Marken, darunter die Weltmarktführer TENA und Tork, aber auch bekannte Marken wie Jobst, Leukoplast, Libero, Libresse, Lotus, Nosotras, Saba, Tempo, Vinda und Zewa. Essity beschäftigt rund 47.000 Mitarbeiter weltweit. Der Umsatz im Jahr 2018 betrug 11,6 Mrd. Euro. Essity hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden, und ist an der NASDAQ Stockholm notiert. Weitere Informationen auf www.essity.com.

Deutschland ist mit 1,28 Mrd. EUR (2018) der umsatzstärkste Markt von Essity in Europa. Das Unternehmen ist hier in den Geschäftsbereichen Hygienepapiere, Professionelle Hygiene und Körperpflege tätig. Zu den bekanntesten Marken zählen die Hygienemarken TENA und Tork, die Hygienepapiere Tempo und Zewa, die Recyclingmarke DANKE, Demak’Up Abschminkprodukte sowie die Medizinmarken Leukoplast, Cutimed, Delta-Cast, JOBST und Tricodur. Neben den Verwaltungsstandorten in Hamburg, Mannheim und München-Ismaning gibt es Produktionsstätten in Emmerich, Hamburg, Mainz-Kostheim, Mannheim, Neuss und Witzenhausen mit einer Belegschaft von insgesamt rund 4.500 Mitarbeitern. Mehr Informationen unter www.essity.de.