FDP-Vertreter des Bundestages sowie Vertreter der FDP Bayern und Thüringen zu Besuch in Rosenthal

Einen Besuch bei der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal haben Vertreter der FDP genutzt, um sich mit den Geschäftsführern über aktuelle Themen auszutauschen sowie ihre Unterstützung beim Vorhaben „Reaktivierung Höllentalbahn“ zuzusichern.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Leonhard Nossol und Dr. Christian Sörgel betonten diese die Wichtigkeit der Wiederinbetriebnahme der Höllentalbahn für das Unternehmen und die Region. Seit Jahren setzt sich das Unternehmen für die Schließung der nur 6 Kilometer langen Lücke im Schienennetz ein, die in Folge der deutschen Teilung stillgelegt wurde und auch 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer eine Trennung darstellt. Nach wie vor müssen große Umwege auf der Schiene in Kauf genommen und Rohstoffe sowie Fertigerzeugnisse per LKW transportiert werden, obwohl bereits im Jahr 2017 in ein Rundholzterminal für die Entladung von Bahnwaggons investiert wurde.

Ein weiterer Themenpunkt im Gespräch war die Umwandlung von Grünstrom in Wasserstoff - eine neue Form der Erneuerbaren Energie. Als Thüringens größter Erzeuger von Bioenergie sieht Mercer Rosenthal die Notwendigkeit, einen stärkeren finanziellen Ausgleich zu schaffen, um Nachteile zu Fossilen Energien auszugleichen.

Ferner wurden das Verbraucherverhalten sowie die betrieblichen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderte Situation währen der Corona-Pandemie besprochen. Hierbei verlieh Leonhard Nossol seiner Hoffnung Ausdruck, dass es in Rosenthal auch weiterhin möglich sein werde, Kurzarbeit zu vermeiden.

Im Anschluss an das Gespräch, das im Museum „Rennsteig und Mee(h)r“ stattfand, luden die Geschäftsführer zu einer Besichtigung der Zellstofffabrik ein.

 

PRESSEKONTAKT

Mandy Schwanitz
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